Mit dem Zelt auf Tour

Ab und an bin ich mit dem Zelt unterwegs. Ich würde es nicht für alle Ziele empfehlen, denn auch wenn die Campingplätze gut ausgestattet sind, gibt es Sachen, die einfach nicht zum Zelt passen. Oder in das Zelt.

Zelten an verschiedenen Orten

Wenn ich ein paar ruhige Tage brauche, abseits von allem, suche ich mir einen Campingplatz in der Nähe eines Sees und weitab von größeren Städten. Mein Zelt stelle ich gerne unter Bäumen auf und nahe des Seeufers. Ich liebe es, morgens aus dem Zelt zu kommen und den Nebel über dem See zu sehen. Wenn ich am Abend den Sonnenuntergang betrachten kann, weiß ich, dass meine Seele zur Ruhe kommt.

Tagsüber mache ich am See völlig andere Sachen als sonst, wenn ich arbeiten gehe, in den Urlaub fahre oder mich in der Freizeit mit Freunden treffe. Ich schalte mein Smartphone aus und bin für niemanden erreichbar. Ist ein Steg im See, kann ich dort mit einer Tasse Kaffee sitzen und die nackten Füße ins Wasser halten. Ich liebe es, durch den Wald zu streifen oder am Seeufer zu sitzen und Vögel zu beobachten. Drei Tage reichen mir, um mich völlig runterzufahren aus dem Stress meines Alltags. Danach bin ich wieder bereit für andere Sachen.

Es geht aber auch anders. Ein paar Tage am Rand einer Großstadt zu zelten kann interessant sein und vor allem weitaus preiswerter, als sich mitten in der City ein Hotelzimmer zu suchen. Natürlich habe ich hier weder Koffer noch Highheels dabei. Bequeme Klamotten und Turnschuhe aus dem Rucksack stehen dann auf der Liste.

Von einem Campingplatz am Rande der Stadt kommt man meist recht schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Stadtzentrum. Das Smartphone oder eine Karte helfen mir, meine Orte zu finden, die ich mir ansehen will. Manchmal steht eine Tour durch Kirchen auf dem Programm, es kann mal ein Museum oder eine interessante Galerie sein, von der ich woanders gehört habe.